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Fallrohr und Regenrinne verstopft: der Weg nach unten

Wenn es regnet, läuft Wasser über den Rinnenrand oder tropft an der Fassade herunter. Am Dach beginnt der Gang des Regenwassers: Rinne, Fallrohr, Standrohr, Anschluss. Wo Laub und Moos sich stauen, verschließt sich dieser Weg. Manches lässt sich vom Boden aus erledigen, und sitzt der Pfropfen im Rohr selbst, sind Fachleute gefragt.

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Woran Sie ein verstopftes Fallrohr erkennen

Rinne läuft über
Bei normalem Regen schwappt Wasser über den Rand der Rinne. Die Abflussöffnung am Fallrohr ist teilweise oder ganz zugesetzt.
Feuchte Stellen an der Fassade
Dunkle Streifen oder Nässe an der Wand unter der Rinne zeigen, dass Wasser dort austritt, wo es nicht hingehört.
Fallrohr gluckert beim Regen
Ein Gluckern oder Rauschen im Rohr deutet auf Luft, die an einer Engstelle vorbei muss, oder auf Schmutz weiter unten.
Wasser am Standrohr
Tritt Wasser am Fuß des Fallrohrs oder aus einer Revisionsöffnung aus, staut es sich im Rohr zurück.
Pflanzen wachsen in der Rinne
Moos, Gräser und kleine Pflänzchen zeigen, dass sich Erde und Schmutz abgelagert haben. Die Rinne ist längst nicht mehr frei.
Fachkraft räumt Laub aus der Regenrinne eines Backsteinhauses

Laub, Moos und Nester in der Rinne

  • Wo Bäume nah am Haus stehen, landen Blätter, Nadeln und Samen in der Rinne. Zusammen mit Staub und Moos bilden sie eine Schicht, die Wasser aufsaugt und Pflanzen Nährboden bietet. Je dicker die Schicht, desto weniger Platz bleibt für das Regenwasser, bis die Rinne überläuft und das Wasser an der Fassade herunterläuft.

  • Auch Vogelnester, Tennisbälle oder abgeplatzte Dachpfannensplitter finden ihren Weg in die Rinne. Besonders am Fallrohreinlauf stauen sie sich, weil der Querschnitt dort kleiner wird. Eine Rinne sollte deshalb regelmäßig geprüft und gesäubert werden, am besten nach dem Laubfall, wenn die Bäume ihre Blätter abgeworfen haben und bevor der Frost einsetzt.

Fallrohr und Schmutzfang

  • Im Fallrohr sammelt sich, was die Rinne durchlässt: Sand, Dachgranulat, kleine Zweige. Am unteren Ende sitzt häufig ein Schmutzfang oder Laubfangkorb, der gröbere Teile zurückhält. Ist er voll, staut sich das Wasser im Fallrohr zurück und sucht sich einen anderen Weg, etwa über die Muffen, die dafür nicht gebaut sind.

  • Der Schmutzfang lässt sich meist durch eine Revisionsklappe oder Öffnung leeren. Ziehen Sie dabei Handschuhe an und halten Sie einen Eimer bereit. Gegen Laub im Fallrohr helfen ein Laubfanggitter am Einlauf und ein regelmäßig geleerter Schmutzfang.

Hier hakt es im Rohr? Rufen Sie an.01579 2842376

Wenn das Fallrohr ins Erdreich führt

Bei manchen Häusern endet das Fallrohr nicht im Garten, sondern im Boden und führt von dort in die Grundleitung oder einen Regenwasserkanal. Dann kann die Verstopfung auch unter der Erde sitzen, etwa durch Wurzeln, Ablagerungen oder einen Versatz an einer Muffe. Von oben ist sie nicht sichtbar und lässt sich nur mit Technik aufspüren.

Verfahren bei verstopftem Fallrohr

Händische Reinigung
Bei Laub, Moos und Schmutz in der Rinne und am Einlauf, die sich mit Handschuh, Schaufel oder Teleskopstange von Hand lösen lassen.
Spülung mit Spüldüse
Wenn Sand, Granulat und Schlamm im Fallrohr sitzen und sich mit Wasserdruck von oben nach unten durch das Rohr ausspülen lassen.
Rohrspirale
Bei festen Pfropfen aus Laub, Nestern oder Ästen im Rohr, die mit Handwerkzeug nicht erreichbar sind und dem Wasser den Weg versperren.
Kamera-Inspektion
Wenn das Fallrohr unterirdisch weiterführt und geprüft werden soll, ob Wurzeln, Versatz oder ein Bruch das Wasser im Rohr aufhalten.

Vorsicht bei Leiter und Dach

Rinnenreinigung findet in der Höhe statt, und dort droht Absturzgefahr.

Eine Leiter braucht festen, ebenen Stand und eine zweite Person zur Sicherung. Bei Nässe, Frost oder Wind sollten Sie auf die Arbeit verzichten. Wenn die Rinne nur über eine hohe Leiter erreichbar ist, ist ein Fachbetrieb die bessere Wahl.

Wann ein Fachbetrieb weiterhilft

  • Wenn Sie das Fallrohr nicht selbst freibekommen oder das Wasser unten am Rohr austritt, hilft eine Fachkraft. Abflussfuchs vermittelt selbstständige Betriebe aus der Region; beschreiben Sie, an welcher Stelle das Wasser austritt, ob ein Schmutzfang vorhanden ist und wann es zuletzt geregnet hat, damit sich der Einsatz gezielt planen lässt.

  • Der Betrieb prüft das Fallrohr von oben und unten und beseitigt den Pfropfen, je nachdem wo er sitzt, mit Spirale oder Spüldüse. Führt das Rohr in die Erde, kann eine Kamerafahrt zeigen, wo genau die Leitung zu ist. Ein frei gehaltenes Fallrohr schützt Fassade und Fundament vor Feuchtigkeit und Frostschäden.

Das können Sie an Rinne und Fallrohr selbst tun

Das geht selbst

  • Rinne nach dem Laubfall säubern, von der Leiter aus oder mit Teleskopstange.
  • Schmutzfang am Fallrohr leeren.
  • Auslauf prüfen und Wasser an der Fassade beobachten.

Lieber nicht

  • Nicht bei Nässe, Frost oder Wind aufs Dach steigen.
  • Keine Spirale in Fallrohr oder Grundleitung schieben.
  • Keine Schachtdeckel im Garten öffnen.

Der Fuchs fragt nach

  1. Wie oft sollte ich meine Regenrinne reinigen?

    Mindestens einmal im Jahr, am besten nach dem Laubfall im Herbst und bei Bedarf im Frühjahr. Stehen Bäume nah am Haus, kann ein zweiter Durchgang nötig sein. Ein kurzer Blick nach starkem Regen zeigt, ob das Wasser sauber abläuft oder irgendwo stehen bleibt.

  2. Weshalb läuft die Rinne über, obwohl sie sauber wirkt?

    Dann sitzt die Verstopfung vermutlich im Fallrohr oder am Schmutzfang. Die Rinne ist frei, doch das Wasser findet unten keinen Weg weiter. Prüfen Sie den Auslauf am Fallrohr und, falls vorhanden, den Schmutzfang. Auch ein zu geringes Gefälle der Rinne kann die Ursache sein.

  3. Kann Frost das Fallrohr verstopfen?

    Gefrierendes Wasser kann im Rohr einen Eispfropfen bilden und den Abfluss blockieren, vor allem wenn dort Restwasser steht. Lassen Sie das Eis von selbst tauen und verzichten Sie auf Hitzequellen am Rohr. Gegen Frost am Abflussrohr außen hilft vor allem, dass kein Wasser im Rohr stehen bleibt.

  4. Was tun, wenn Wasser am Fuß des Fallrohrs austritt?

    Dann staut sich Wasser im Rohr, weil unten eine Engstelle sitzt. Leiten Sie Wasser möglichst von der Hauswand weg und prüfen Sie den Schmutzfang. Bleibt das Problem bestehen, liegt das Hindernis vermutlich in der Grundleitung, und es braucht Spülung oder Kamera durch einen Fachbetrieb.

  5. Hilft ein Laubschutzgitter gegen verstopfte Rinnen?

    Ein Gitter hält gröbere Blätter fern, verhindert aber nicht, dass Sand, Samen und feiner Schmutz hindurchrieseln. Moos kann sich auf dem Gitter selbst ansiedeln. Es entlastet die Rinne, ersetzt aber nicht den gelegentlichen Kontrollblick und die Reinigung nach dem Laubfall.

Verstopft? Der Fuchs kennt den Weg.

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