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Küche & Fett

Siphon unter der Spüle reinigen

Der Siphon unter der Spüle ist die erste Stelle, an der sich Fett, Krümel und Kaffeesatz sammeln. Er lässt sich mit etwas Vorbereitung selbst abschrauben und auswaschen. Dafür brauchen Sie einen Eimer, ein Tuch, etwas Geduld und die Gewissheit, wann Sie besser aufhören.

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Wie reinige ich den Siphon unter der Spüle selbst?

Halten Sie einen Eimer bereit, drehen Sie die Verschraubungen mit der Hand los und entleeren Sie den Siphon aus. Waschen Sie die Teile mit warmem Wasser und einer Bürste, prüfen Sie die Dichtungen und schrauben Sie alles fest, aber nicht gewaltsam, wieder zusammen.

Fachkraft schraubt den Siphon unter einer Küchenspüle über einem Eimer ab – zum Fuchs-Tipp „Siphon unter der Spüle reinigen“

Was brauche ich für die Siphon-Reinigung?

  • Halten Sie einen flachen Eimer oder eine Schüssel, einen alten Lappen, Gummihandschuhe und eine Flaschenbürste bereit. Räumen Sie den Unterschrank frei, damit Sie mit beiden Händen arbeiten können. Eine Taschenlampe hilft, falls der Siphon in einer dunklen Ecke sitzt.

  • Bevor Sie anfangen, lassen Sie kein Wasser mehr in die Spüle laufen. Steht Wasser im Becken, schöpfen Sie es vorher mit einer Tasse aus, sonst läuft es beim Öffnen in den Unterschrank. Ein voller Siphon enthält außerdem einen Rest Wasser und Schlamm. Der Eimer fängt beides auf. Wurde zuvor ein chemischer Rohrreiniger verwendet, öffnen Sie den Siphon nicht. Legen Sie Lappen um die Verschraubung, falls sie klemmt, damit die Hand nicht abrutscht.

Wie schraube ich den Siphon richtig ab?

  • Die meisten Siphons haben zwei große Überwurfmuttern aus Kunststoff, eine am Becken und eine an der Abgangsleitung. Drehen Sie diese gegen den Uhrzeigersinn von Hand auf. Gewalt ist selten nötig. Zieht sich eine Mutter schwer, hilft ein warmes, feuchtes Tuch, das den Kunststoff leicht weitet.

  • Halten Sie den Siphon beim letzten Gewindegang fest, damit er nicht in den Eimer fällt. Merken Sie sich die Reihenfolge von Dichtung, Mutter und Rohrstück, oder fotografieren Sie sie vorher mit dem Handy. So fällt der Zusammenbau leicht, und es bleibt keine Dichtung übrig.

Fuchsregel für den Siphon

  • Eimer und Lappen vor dem Aufschrauben unter den Siphon stellen.
  • Überwurfmuttern nur von Hand lösen und nur handfest anziehen.
  • Dichtungen prüfen und bei Rissen ersetzen.
  • Danach mit wenig Wasser auf Dichtheit testen.
  • Läuft das Becken weiter nicht ab, nicht gewaltsam weiterarbeiten.

Was tue ich mit dem ausgebauten Siphon?

Kippen Sie den Inhalt in den Eimer und entsorgen Sie die Reste später im Restmüll, nicht im Ausguss. Spülen Sie Siphon, Tauchrohr und Dichtungen mit warmem Wasser und Spülmittel durch. Mit der Flaschenbürste lösen Sie festsitzende Fettreste, ohne die Innenwand zu zerkratzen.

Wie baue ich ihn wieder ein?

Setzen Sie alle Teile in umgekehrter Reihenfolge zusammen, die Dichtungen mit der richtigen Seite zum Rohr.

Ziehen Sie die Überwurfmuttern von Hand fest an. Eine Zange gehört nicht dazu, denn sie quetscht den Kunststoff und das Gewinde. Handfest reicht, nachziehen nur ein kleines Stück.

Was, wenn das Becken trotzdem nicht abläuft?

  • Bleibt das Wasser im Becken stehen, obwohl der Siphon sauber und dicht ist, liegt die Engstelle dahinter in der Leitung. Das passiert bei festgesetztem Fett oder wenn Reste im Rohr zur Wand sitzen. Erkaltetes Fett im Abfluss bindet Speisereste und wächst so zu einem zähen Ring.

  • Versuchen Sie dann nicht, mit Gewalt weiterzukommen. Stochern mit Drähten beschädigt Rohre, und chemische Rohrreiniger gehören nicht in den Ablauf. Haben Sie bereits ein chemisches Mittel eingefüllt, öffnen Sie den Siphon nicht: In ihm kann ätzende Flüssigkeit stehen. Hören Sie lieber, ob der Küchenabfluss gluckert, und überlassen Sie den Rest einer Fachkraft.

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Der Fuchs fragt nach

  1. Wie oft sollte ich den Siphon sauber machen?

    Einen festen Rhythmus gibt es nicht. In Küchen mit viel Fett und Kaffeesatz lohnt ein Blick alle paar Monate, sonst genügt ein Blick, sobald das Wasser träger abläuft. Ein Abflusssieb fängt grobe Reste auf und streckt so die Abstände deutlich.

  2. Kann ich den Siphon ohne Eimer abschrauben?

    Das ist keine gute Idee. Im Siphon steht immer Wasser, dazu kommt Schlamm aus Fett und Resten. Ohne Eimer läuft beides in den Unterschrank und auf den Boden. Mit einem Eimer und einem Lappen bleibt die Arbeit sauber und überschaubar.

  3. Was tun, wenn die Verschraubung festsitzt?

    Wärmen Sie die Mutter mit einem feuchten, warmen Tuch an, dann lässt sich Kunststoff leichter lösen. Greifen Sie nicht zur Rohrzange, denn sie quetscht das Gewinde. Rührt sich nichts, bauen Sie nichts mit Gewalt aus und lassen die Stelle lieber von einer Fachkraft prüfen.

  4. Gehört der Siphon aus Metall genauso behandelt?

    Metallsiphons lassen sich ähnlich öffnen, sitzen aber oft fester. Verwenden Sie auch hier möglichst Handkraft und schützen Sie die Oberfläche mit einem Lappen. Prüfen Sie nach dem Einbau die Dichtungen besonders sorgfältig, denn verschraubte Metallteile geben bei Verspannung leicht nach.

Erst die Stelle, dann das Werkzeug.

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